2. Februar 2008
In Simbabwe ist es Ausländern nicht gestattet, Autos zu kaufen. Es daher inzwischen zur gängigen Praxis geworden, dass der Verkaufer in Simbabwe ein Firma gründet, deren einziges Asset das Auto ist. Anschließend wird die Firma verkauft und damit das Auto.
In Südafrika hingegen, ist es ein mehrere Monate währender Prozess, eine Firma zu gründen. Daher ist es ein Geschäftsmodell geworden, Mantel-Firmen zu gründen, die dann für ca. 200€ verkauft werden. Das sind dann nur noch zwei Formulare: Kaufvertrag und Umfirmierung.
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2. Februar 2008
Letztes Wochenende waren wir in Lesotho. Lesotho ist ein eigenständiges Land mitten in Südafrika. Durch die Nähe zu den Drakensbergen und die Größe des Landes könnte man sagen, dass es die Schweiz von Südafrika ist, nur dass die wirtschaftliche Lage katastrophal ist. In Lesotho leben ca. 43% der Bevölkerung von weniger als einem US-Dollar am Tag und es ist eines der Länder mit der höchsten Arbeitslosigkeit der Welt. Die Analphabetenrate lag 2005 bei 36% und erst seit 2000 gibt es überhaupt die Schulpflicht.
Wir sind von Durban über den Sani-Pass nach Losotho gefahren. Der Sani darf nur mit einem 4X4 Geländewagen befahren werden und wir hätten es wohl auch nicht anders geschafft. Es ist eine einfache Schotterpiste mit teilweise ordentlichen Anstiegen. In Lesotho fährt man mitten durch die Drakensberge mit einer schönen Aussicht in die Thäler, es gibt aber viele flache Abschnitte, da es eine Hochebene ist.
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13. Januar 2008
In Südafrika kommt es regelmäßig zu Stromausfällen - z.B gestern abend, ging direkt nach der Vorspeise das Licht für ungefähr eine Stunde aus. Der Stimmung hat es dank Kerzen und Wein eher gut getan, aber an Wochentagen können die Stromausfälle schon nerven, wenn der Akku des Notebooks langsam in den Alarmmodus übergeht. Das kuriose ist aber, dass die meisten Stromausfälle vom Stromanbieder Eskom geplant sind und einfach aufgrund der zu geringen Kapazitäten eingerichtet werden müssen. Es gibt sogar einen Stromausfallplan: Eskom
Eine Kollegin hat erzählt, dass sie jetzt in einen privaten Stromgenerator investiert hat…
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13. Januar 2008
Mit etwas Verspätung, aber:
Frohes neues Jahr!
Wir waren Sylvester wieder in Dänemark. Etwas gewöhnungsbedüftig war der Schaum am Strand, den man auf diesem Bild nur im Hintergrund sieht. Es hat dem Ganzen auf jeden Fall einen winterlichen Touch gegeben, da wir ja diesmal auf echten Schnne verzichten mussten.

Die schönsten Bilder gibt es bei Letzthin.
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4. Dezember 2007
…war die Häftlingsnummer von Nelson Mandela. Unter dieser Nummer läuft die Anti-Aids Kampagne von Mandela und am Weltaidstag (1.12) wurde das erste 46664 Festival in Johannisburg ausgerichtet. Das nächste wird in Rio stattfinden. Die Auswahl der Bands war schon etwas eigentümlich. Neben lokalen Bands gab es z.B. Peter Gabriel (der ist jetzt richtig richtig alt), Live (ich wußte gar nicht, dass die noch spielen) und Razorlight. Das Highlight war aber die “Rede” von Nelson Mandela. Der 89 jährige Herr wurde auf die Bühne geleitet und alleine die Anwesenheit hat Begeisterungsstürme ausgelöst. Dann steht er gefühlte Minuten einfach nur so rum und als er dann lächelt, geht der Jubel wieder los. Das hat er dann so 5-6 mal gemacht, bevor die eigentliche Rede kam.
Fotos (mit dem Handy aufgenommen!)
Website 46664
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23. November 2007
Der Frühling ist jetzt fast vorbei und die letzten Jacaranda Bäume verblühen. Sah aber toll aus:

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21. November 2007
Endlich haben wir es geschafft, mal auf ein lokales Konzert in JoBurg zu gehen: Freshly Ground. Das besondere war eigentlich die Location. Mitten im Kongresszentrum, Teppichboden, Bier nur im “Foyer”, Rauchen nur auf dem Balkon, Klimaanlage und saubere Toiletten. Droht uns das in Deutschland auch bald? Die Stimmung war trotzdem ganz gut und am Ende hat unser Kollege noch eine Bekannte aus seinem Heimatort in Bayern getroffen. Die Welt ist klein…
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18. November 2007
Letztes Wochenende waren wir Pretoria, der offiziellen Hauptstadt von Südafrika, in der Nähe von Johannesburg. Das war unser “Programm”:
Das Voortrekker Monument ähnelt dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal und ist einfach ein großer Klotz mit einer wunderbaren Aussicht auf Pretoria. Es erinnert an einen Sieg der Buren gegen eine Übermacht von Zulu Kriegern im Jahre 1838 und wurde 1945 eröffnet. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, in Südafrika in ein Denkmal zu gehen, das die Kolonialisierung des Landes feiert. Afrikaner sieht man hier auf jeden Fall nicht und die weißen Angestellten gehen erstmal davon aus, dass man Afrikaans spricht.
Der Freedom Park gegenüber setzt den Schwerpunkt dagegen auf die Aussöhnung der Völker Südafrikas. Der Park wurde u.a. vom Nelson Mandela initiiert und ist offiziell noch nicht eröffnet. Wir hatten aber das Glück, an einer Führung teilnehmen zu können. Der Park ist ein Dokumentationszentrum unterschiedlicher Konflikte in Südafrika und konzentriert sich nicht nur auf die Apartheidszeit, sondern auch auf z.B. die Weltkriege und Konflikte Afrikanischer Stämme. Vom Park aus hat mein einen tollen Blick auf Pretoria und das Union Building.
Der Church Square ist ein zentraler Platz in Pretoria und ich fand es reichlich unspannend - vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass es ein Sonntag war.
Zum Abschluss sind wir zum Union Building, dem Regierungssitz von Juli bis Dezember (ansonsten in Cape Town) von Südafrika gefahren. Es ist ein schönes, Schloß-artiges Gebäude mit einem angelegten Park, der zum Picknicken einlädt. Leider sind wir in das Gebäude nicht reingekommen.
Und hier sind die Fotos
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8. November 2007
Nachdem wir das Phänomen in unterschiedlichen Lokalen und Städten beobachten konnten und diverse eigene Theorien (Entsorgung überschüssiger Eiswürfel, Zielhilfe, etc.) geschmiedet haben, mussten wir einen Kellner fragen. Dieser war auf die Frage im übrigen schon gut vorbereitet und machte den Eindruck, dass er nur darauf warten würde, dass wir ihn fragen:
Angeblich werden auf diese Weise unangenehme Gerüche vermieden…
Dazu muss man wohl wissen, dass die Strompreise in SA sehr gering sind.
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5. November 2007
Letztes Wochenende war ich mit drei Kollegen in Cape Town. Mit mehreren Stunden Verspätung sind wir am Freitag gegen 3 Uhr morgens in unserem Appartment auf der Long Street angekommen. Die Long Street ist mitten im Zentrum und sehr belebt. Im Welcome Package des Hotels (sehr zu empfehlen) finden sich daher auch Ohropax. Samstag haben wir unseren Mietwagen abgeholt und sind in Richtung des Kap der guten Hoffung gefahren (Cape of Good Will). Wobei der Weg das Ziel war. Wir haben Traumstrände, Wale, Pinguine, Weinberge und Strausse gesehen. Direkt neben dem Kap der guten Hoffung liegt Cape Point, was die eigentliche Attraktion ist (s. Fotos). Nach diesem extrem erlebnisreichen Tag sind wir an der Waterfront (Hafenpromenade) in Kapstadt lecker Fisch essen gegangen und anschließend haben wir die Nähe zur Long Street genutzt und gefeiert.
Am Sonntag hat das Wetter leider nicht mehr mitgespielt, so dass es auch nicht so viel zu berichten gibt. Wir sind in die umliegenden Weinberge gefahren und einen Eindruck von der Gegend gewonnen, aber leider war die Zeit zu knapp, um noch ein Weingut zu besuchen. Wer mehr Zeit hat, sollte sich das aber nicht entgehen lassen.
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