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Mexiko 2003: Chichén Itzá

Donnerstag, 24.7.2003

Nach dem Frühstück im Moskitohaus verlassen wir “Sacbe Camping” Richtung Chichén Itzá. Wir nehmen die erstbeste Unterkunft in Pisté: “Posada Novelo”. Die bislang schlechteste Herberge - eher dreckig und ziemlich laut. Aber der Pool vom benachbarten “Stardust Inn” darf mitbenutzt werden. Das stellt sich allerdings als Flopp heraus: Dreckiges Wasser und kaputte Liegestühle laden nicht zum langen Baden ein.

Wir schlendern ein bisschen durch den hässlichen Ort und essen Mittag. Weil das tägliche Gewitter gerade anfängt, trinken wir auch gleich noch einen mexikanischen Kaffee. Der schmeckt wie Yogikaffee und ist gewöhnungsbedürftig.

Wir machen Siesta in unserem Kabuff. Abends gucken wir uns die Lightshow in Chichén Itzá an. Auf dem Parkplatz bemerke ich eine riesige Spinne, die deutliche Ähnlichkeit mit einer Vogelspinne aufweist. Soweit man das im Dunkeln beurteilen kann. Der Schock hält den ganzen Abend an. Für die Show leihe ich einen Simultan-Übersetzungs-Kopfhörer aus. Das ist ein guter Entschluss - die Show ist nicht so gut wie in Uxmal und ohne Text eher langweilig. Nach der Show will ich Olli die Spinne zeigen. Sie ist weg. Eine ähnlich große, aber nicht so vogelspinnenähnliche sitzt an einer anderen Stelle. Das beruhigt mich kein bisschen. Wir trinken in einer Bar noch ein Bier, essen Chips und gehen schlafen.

Freitag, 25.7.2003

Ms0022DSC00001.jpgOhne Alpräume wache ich um 7.20 Uhr auf. Wir haben den Wecker gestellt, damit wir diesmal nicht in der krassen Hitze die Pyramiden erklimmen müssen. Es ist nicht nur vergleichsweise kühl, sondern auch noch nicht so voll. Sehr angenehm. Und: Die Anlage ist gigantisch.

Ms0024DSC00007.jpgUm 11 Uhr wird es dann wieder unerträglich heiß. Wir brechen auf und gehen auf dem Weg nach Valladolid in der Cenote Samula baden. Eigentlich wollten wir zur bekannten Cenote Dzitup und landen nur aus Versehen hier. Aber die Cenote ist wunderschön, gar nicht überlaufen, und das Baden im kristallklaren Wasser erfrischt ganz ungemein.

In Valladolid essen wir in einem netten Restaurant Sopa de Lima und Enchiladas, dazu gibt es Jamaica. Nach einem kleinen Stadtrundgang fahren wir - endlich - ans Meer.

(Ursprünglich veröffentlicht auf www.letzthin.de.)

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