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Mexiko 2003/ USA: Philadelphia

Ms0034DSC00001.jpgWir kommen in Philadelphia an - leichter Regen. Eine super-nette Service Frau hilft uns, den Liberty Shuttle Service zu rufen. So kommen wir ohne Probleme im Hotel an.

Dort erwartet uns ein gigantisches Luxus Apartment, keine Ahnung, wie wir dazu kommen. Haben wir ein Upgrade erhalten? Jedenfalls ist das größer als unsere Wohnung in Köln!

Wir duschen erst mal gründlich, denn die letzten Tage waren irgendwie klebrig. Schönes Gefühl, mal wieder richtig sauber zu sein. Zusammen mit Jelle fahren wir ins “White Dog” und treffen einen Teil der “Reisegruppe”. Man ist schon gut dabei, und auch wir sagen nicht nein zu Margarita und Bier im Pitcher. Vor dem Schlafengehen gibt es noch einen Absacker in einer Bar neben dem Hotel.

Donnerstag, 31.7.2003

Ausschlafen. Kaffee im Zimmer. (Natürlich hat unser Apartment auch eine Küche!)
Ms0031DSC00008.jpgWir frühstücken in einem Bagel Eck Café und gehen dann ins Rodin-Museum.
Ms0031DSC00022.jpgWir bummeln durch die Stadt Richtung South Street, ein Besuch bei Repo Records muss sein. Im Hotel testen wir den Pool auf dem Dach. Das Wetter spielt nicht richtig mit, es ist sehr diesig und schwül.

Wir faulenzen ein bisschen im Zimmer, essen in der Bar nebenan und treffen uns noch in der Hotelbar.

Freitag, 1.8.2003

Irgendwas ist mir nicht gut bekommen. Mir gehts gar nicht gut. Wir frühstücken nur kurz einen Bagel, dann gehen wir wieder ins Hotel. Ich verbringe den Tag auf dem Sofa.

Ms0032DSC00014.jpgAbends raffe ich mich doch auf, mit zum Dinner in Effi’s Restaurant zu gehen, der ersten “offiziellen” Veranstaltung der Hochzeit. Das Essen ist ganz prima, leider kann ich das alles nur in Grenzen genießen und verabschiede mich mit den ersten, die aufbrechen. Olli geht noch mit zu Bob & Barbara’s Lounge, ich bin sehr neidisch. Da wäre ich auch gerne noch mal hingegangen - auf ein “Happy Meal” oder inzwischen “Special” genannt (eine Dose Pabst Blue Ribbon und ein Schnapsglas Jim Beam).

Samstag, 2.8.2003

Olli und Jelle holen Bagels. Nach und nach gehts mir besser. Das ist gut so, denn heute ist Nadias und Andreas großer Tag.

Ms0035DSC00038.jpgEr beginnt mit einem Barbecue bei Nadias Eltern. Die Gäste trudeln ein, und das Haus füllt sich. Das Wetter in Philly ist fast unerträglich, extrem schwül und heiß. Allen rinnt der Schweiß herunter. Das Buffet ist vorzüglich, ebenso der Caipirinha.

Georg und Peter stellen am Laptop die Familie Richter und im speziellen Andreas vor. Bei uns völlig üblich, sind solche Präsentationen und Aktionen in den USA total unbekannt. Aber alle sind begeistert!

Ms0035DSC00001.jpgNach dem ein oder anderen kühlenden Getränk beginnt um 15 Uhr die Zeremonie. (Selbst Julius, Nadias Bruder, ist mit dem Programm des Tages nicht wirklich vertraut und etwas verwundert, dass die Zeremonie tatsächlich nachmittags an gleicher Stelle stattfinden soll, aber er hat das Umziehen doch noch ohne Probleme gemeistert.) Nadias Vater begleitet die Braut die Treppen hinunter ins Wohnzimmer. Dort findet die Trauung statt, und die ist wunderschön. Tränen fließen, und es wird viel gelacht.

Nach der Trauung werden die Geschenke überreicht. Die Gesellschaft löst sich langsam auf. Als wir zu viert auf der Suche nach einem Taxi die Straße hinuntergehen, passiert uns noch etwas skurriles: Ein Auto stoppt, die Fahrerin lehnt sich aus dem Fenster und ruft uns zu: “Hey, you guys! You look wonderful! I just had to tell ya!” - und fährt weiter… Was genau hat sie gesehen?

Im Hotel haben wir ein paar Stunden zum Ausruhen, bevor es abends zum Empfang geht. Der findet im Haus der Ethical Society am Rittenhouse Square statt. Ein wunderbarer Saal zum Feiern und ein prima Catering-Team. Man kann sich an der Bar von einem feschen Barkeeper Getränke holen und ständig kommen nette Leute mit kleinen leckeren Häppchen herum.

Ms0039DSC00021.jpgWieder outen sich die Deutschen mit einer Vorführung: Ein Rap der Geschwister. Außerdem: die Reden der Trauzeugen. Irgendwann gehts los mit Tanzen, und es wird ausgelassen gefeiert. Doch wie nun einmal üblich in den USA ist irgendwann (recht früh um genau zu sein) Feierabend. Einige feiern noch in einem After Hour Club weiter.

Sonntag, 3.8.2003

Als Abschluss des Hochzeitsprogramms treffen wir uns im HK Golden Phoenix in Chinatown zum Dim Sum. Gibt es so etwas wie Dim Sum auch in Deutschland? Es werden je nach Wunsch allerlei in Teig verborgene Köstlichkeiten in runden Metalldosen auf den Tisch gestellt. Die Köstlichkeiten sind eingebacken, so dass nur der Kenner an der Form erkennt, was sich darin verbirgt. Glücklicherweise sitzen wir mit den Experten Andreas und Nadia (mit Philadelphia Dim Sum Erfahrung) sowie Georg (mehrere Jahre Peking-Erfahrung) an einem Tisch. Diese Köstlichkeiten sind lecker, aber auch ganz schön batzig. Nach ein paar kleinen Kugeln bin ich proppenvoll. Nachdem sich alle verabschiedet haben, gehen Olli und ich noch mit Nadia, Andreas und Julius einen Kaffee trinken. Das ist ein toller Abschluss! Das frischgebackene Brautpaar kann sich endlich mal zurücklehnen, jeder kann einfach nur für sich selber bestellen und man kann sich wieder über “normale” Dinge unterhalten.

Mir geht es leider wieder schlechter und ich bekommen leichte Angst vor dem Flug. Zudem sollen die Sicherheitsmaßnahmen nach Terrorwarnungen verstärkt worden sein. Deshalb fahren wir schon nachmittags zum Flughafen und haben ziemlich viel Zeit bis zum Abflug. Ms0040DSC00004.jpg Der Rückflug ist wieder sehr angenehm, diesmal in der Nacht, und wir bekommen sogar etwas Schlaf ab.

Montag, 4.8.2003

Nach ein paar Stunden Aufenthalt in London gehts zurück nach Düsseldorf, mit der Bahn nach Köln. Wir gönnen uns ein Taxi bis zur Haustür… und sind zuhause!!

(Ursprünglich veröffentlicht auf www.letzthin.de.)

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